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Zum 3. Marillenblütenfest auf´n Sonnleitner-Hof

(von Emil Reichmann, Heimatdichter)

Auf´n Sonnleitner-Hof in Krumegg,
is beim Marillenblütenfest der schönste Fleck
Die Natur zum neuen Leben erwocht,
des kannst glauben, es is a Procht.

Auf´n Sonnleitner-Hof do geht´s heit rund,
ein tolles Programm für a paar Stund.
Bei flotter Musi, Gsang, Witz und Schmäh,
aufn Sonnleitner-Hof drobn auf der Höh.

Auf´n Sonnleitner-Hof, beim Marillenblütenfest,
gilt es für´s leibliche Wohl a´s Ollerbest.
Und wal die Frucht noa braucht a wengerl Zeit,
kannst schoa a Marillenh-Schnapserl kosten heit!

Da Sonnleitner-Hof is an jedn bekannt,
er liegt in Krumegg, im Marillenblüten-Land.
Den Duft riacht man schon von da Weitn,
vom Sonnleitner-Hof, drob aufder Leitn!

Und was uns oll ganz bsonders gfreid,
das zum 3. Blütenfest der Pauli Prattes is wieder kummen heit.
A wengerl an Sonnenschein hat er uns mitbracht,
er hot jo für unser Blütenfest as Wetter gmacht!

Auf´n Sonnleitner-Hof spüt heit die Musi auf,
dos Blütenfest nimmt hiaz seinen Lauf.
Mia wünschen guate Unterholtung und Zufriedenheit
bis zum nächtsen mol olln Steiraleit!!

Heimatdichter Emil Reichmann (Vita)

Emil Reichmann
Emil Reichmann

Emil Reichmann kommt am 20.12.1930 als ältestes von vier Kindern in Leibnitz zur Welt. Seine Eltern Emmerich und Juliana Frank bewirtschaften in Kirchbach eine kleine Landwirtschaft. Der Autor, damals trägt er noch den Familiennamen Frank, besucht in Kirchbach die Volksschule und erlernt dann den Beruf des Schuhmachers.

1955 heiratet er Aloisia Glieder. Das junge Ehepaar wird von Aloisias Tante adoptiert. So bleibt der Name Reichmann am Bauernhof der kinderlosen Tante weiter bestehen. Im selben Jahr tritt der Autor hauptberuflich eine Stelle bei den Puchwerken Graz an, wo er als Dreher, Monteur und bei Fließbandarbeiten im Motorenbau eingesetzt wird. Im Nebenerwerb bewirtschaften Emil und Aloisia Reichmann bewirtschaften den ererbten Hof der Tante. Aus seiner Ehe entstammen zwei Söhne und eine Tochter. Seit 1986 ist der Autor in Pension.

Emil Reichmann beginnt erst in der Pension zu schreiben. Zuerst in Schriftsprache, aber sehr bald entdeckt er die Mundart als bessere Ausdrucksform für sich. Sein Brieffreund Erich Müller aus Sachsen animiert ihn vermehrt zu schreiben. Der Autor schreibt über seine Arbeitswelt, das Leib- und Seelgedicht „Mei Traktor“ entsteht. Es kommt bis heute sehr gut an und bringt die Verbundenheit von Mensch und Maschine gut zur Geltung. Als Nebenerwerbslandwirt beschäftigt er sich auch mit Themen der Landwirtschaft.

Bei verschiedenen Lesungen in seiner Heimat, aber auch in Graz und in Salzburg ist Emil Reichmann ein gern gesehener Gast. Immer wieder scheint er auch in den regionalen Anthologien „ Von vielen etwas“ auf.

[03.07.2013] Die Schüler der Volksschule Krumegg kammen auf eine Besichtung der Marillenanlage vorbei und betätigten sich gleich als Qualitäts- u. Geschmacksprüfer. DANKE!

Reminiszenzen - Erinnerungen - Rückblick

Hinweis zu den nachfolgenden 6 Fotos bzw. Leuchtisch:
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Alles zu den Bildlizenen finden Sie im Impressum

2. steir. Marillenblütenfest 2010

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